Projekt
Implementierung Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern

Die Arbeitsstelle Frühförderung Bayern führt gemeinsam mit bayerischen Frühförderstellen und Kinderkliniken, sowie an diesen assoziierten gemeinnützigen Vereinen ein Vernetzungsprojekt durch, das Betreuungsangebote für Familien mit Säuglingen beinhaltet, die eine hohe perinatale Belastung erfahren haben.

Das Projekt „Implementierung der Harlekin-Nachsorge in Bayern“ bietet

  • eine strukturierte Nachsorge für Früh(st)geborene und Risikokinder in der Zeit des Übergangs von der Klinik nach Hause
  • eine medizinische, psychosoziale und pflegerische Betreuung je nach individuellem Bedarf des Kindes bzw. der Familie
  • eine Koordination der Hilfen im Vorfeld und in der späteren Betreuung gesichert durch interdisziplinäre und interinstitutionelle Projektkooperation von Klinik, Frühförderstelle und gemeinnützigem Verein ( tw. plus Sozialpädiatrischem Zentrum)
  • einen überlappenden Ansatz an den jeweiligen Schnittstellen zwischen neonatologischen und häuslichen Bedingungen; zwischen Prävention und Intervention; zwischen kind-, Eltern-, Netzwerkbezogenem Betreuungsbedarf und zwischen Klinik-Frühförderung-SPZ-Hausarztbetreuung
  • niedrigschwellige Zugangsbedingungen
    • für die Familien durch die Form als obligates Angebot, unbürokratisch, kostenfrei, durch den Einsatz der ihnen bekannten Neo-schwestern im Casemanagement, durch das beratende Angebot des mobilen Dienst der Frühförderung mit interaktionsorientiertem Schwerpunkt und von beiden Diensten mit Hausbesuchen
    • für die Schwestern der NIPS mit praxisbegleitender Fortbildung und interkollegialer Beratung zu den pädagogisch-psychologischen Aspekten.

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